Neues Kraftwerk auf altem Wehrgelände

Dr. Paul Ablinger ist nicht nur Geschäftsführer der Kraftwerk Rittmühle GmbH sondern auch Oberösterreichs Landessprecher für den Verein Kleinwasserkraft Österreich, der österreichischen Branchenvertretung. Das neue Kraftwerk bringt mehr als grünen Strom: es verbessert die ökologische Gesamtsituation im Bereich des ehemaligen Wehrs Rittmühl.

Kraftwerk Rittmühle wird 600 Haushalte versorgen und verbessert ökologische Situation

Seit Jahrhunderten ist die Nutzung der Wasserkraft ein Rückgrat des Almtals. Auch bei der Rittmühler Wehr wurde ursprünglich der gleichnamige Mühlbach zur Nutzung mittels Wasserräder in der Rittmühle bzw. der ehemaligen Papierfabrik ausgeleitet. Ein Hochwasser zerstörte vor etwa 40 Jahren die Wehranlage und so wurde der Mühlbach in den 1970er/1980er Jahren zugeschüttet. Die Gemeinden mussten seitdem aufgrund der schutzwasserbaulichen Vorgaben die Böschungen von Bewuchs freihalten und waren für die Erhaltung verantwortlich. Seit kurzem sind dort wieder Baumaschinen aufgefahren. Im Bereich der ehemaligen Wehr entsteht das neue Kraftwerk Rittmühle, das neben der sauberen Stromerzeugung noch weitere ökologische Verbesserungen mit sich bringt.  

„Als Betreiber des Projekts war und ist es uns ein großes Anliegen, notwendige Eingriffe zu minimieren und ein möglichst naturschonendes Kraftwerk zu errichten, das allen aktuellen Standards gerecht wird und nach Möglichkeit darüber hinaus geht.“ hält dazu Geschäftsführer Paul Ablinger fest. „Zudem hätten die Anrainergemeinden Vorchdorf und Pettenbach ohne unser Projekt – ähnlich wie dies derzeit im Unterlauf passiert – auf deren Kosten Fischwanderhilfen errichten müssen. Auch Betrieb und Erhaltung wäre dann Aufgabe der Gemeinden gewesen.“ ergänzt er.

Strom für 600 Haushalte

Das Kraftwerk Rittmühle wird künftig bei einer Leistung von über 500 Kilowatt jährlich rund 2 Millionen Kilowattstunden in das öffentliche Netz einspeisen. Knapp 600 Haushalte können so mit sauberem, regionalem Ökostrom versorgt werden. Für die Passierbarkeit sorgt neben einer Fischwanderhilfe, die aus einer Kombination aus technischem und natürlichem Beckenpass errichtet wird, auch ein Fischabstiegsbypass.

Titelbild/Text: vorchdorfmedia e.U. - Alte Fotos / Rendering: Archiv KW Rittmühle 

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