Ein Sommer der Superlative

Union Laufgruppe: Ultralauf, 24 Stunden Radfahren oder doch lieber ein Start zur Geisterstunde?


Airport Night Run

Teenie Läuferin Magdalena Bolter hatte die Idee beim Airport Night Run gemeinsam mit Mama Maria zu starten. Gesagt getan. Bombastische Stimmung mit Live Musik erwartete die Beiden. Die Laufstrecke, das Rollfeld, war nur spärlich beleuchtet, einzig die Ecken waren mit Einsatzfahrzeugen abgegrenzt. Deren Blaulicht war schon von weitem zu sehen. 
Die 5km verflogen nur so und es ging sich sogar ein sicherer Platz 2 in der Teenie-Wertung für Magdalena aus. 
Es besteht absolute Wiederholungsgefahr, Schlaf wird ohnehin überbewertet!


24 Stunden Radrennen in Grieskirchen 

Wenig Schlaf hat bestimmt auch das 4rer Gespann beim 24 Stunden Radrennen in Grieskirchen bekommen. 
Petra, Kevin und Martin Laherstorfer bildeten gemeinsam mit Roswitha Mörl ein motiviertes Team!
Inmitten von vielen Profis schlugen sie ihr Zelt auf und mischten sich unters Radrennvolk. 
Sie berichteten wie folgt: 
„Radrennunerfahren gingen wir mit gemischten Gefühlen an den Start. Frei nach dem Motto „Dabei sein ist alles – und vor allem – durchhalten!“ Wir bemerkten, während dem Rennen sofort große Kolligialität unter den FahrerInnen, so kehrte sogar jemand vom Berg zurück und half Petra, als ihr gegen Mitternacht und Regen das Licht ausfiel um sie sicher ins Ziel zu begleiten. Teamgeist steht hier wirklich an  erster Stelle! 
Trotz Regen und der damit verbunden Kälte ließ sich unser Team nicht unterkriegen, wir motivierten uns immer wieder gegenseitig. Sehr zufrieden blicken wir auf unsere Leistung zurück.“ 

Es liest sich, als hätten die vier Rennradler Blut geleckt, nicht umsonst haben wir auch Raddressen – beim nächsten Mal mit viel mehr Erfahrung und bestimmt dem gleichen Ehrgeiz!


Lavaredo Ultra Trail

Ebenso um einiges an Erfahrung reicher ist unser Neuzugang Zita – Mitarbeiterin im Fit For Life Studio. 
Ende Juni startete sie beim Lavaredo Ultra Trail. 
Als „Ultra“ Läufe werden alle Distanzen jenseits der 42,2 Marathondistanz bezeichnet. Trail bedeutet Gelände, das heißt in diesem Fall gut 2600 Höhenmeter auf 48 km aufgeteilt. 

Zita berichtete: 
"Ich konnte diesen Tag seit November kaum erwarten.
Letztes Jahr war der Traunsee Bergmarathon von Ebensee nach Gmunden meine längste Distanz. 
Am 24. 6. war es endlich soweit, mein allererster Ultratraillauf 48 km 2600 HM.

Es waren so viele Eindrücke und es ist schwierig alles in einem Beitrag zusammenzufassen. Wie bei jedem Berglauf das oberste Ziel war es gesund ins Ziel zu kommen. Anfang des Jahres hatte ich eine Vorstellung es unter 8 Stunden zu schaffen - während meiner Vorbereitung wurde das Ziel ca. 8-9 Stunden.
Ich hab mich- glaub ich - gut vorbereitet, aber ehrlich gesagt wusste ich nicht genau was mich erwartet also nach8:57 h gesund im Ziel angekommen zu sein hat mich mehr als glücklich gemacht.
Für mich bot Lavaredo die Möglichkeit etwas über Ultralauf dazuzulernen. 

Eine Woche darauf stand ich etwas aufgeregt beim Bergmarathon in Gmunden am Start. Mein nächstes Ziel – Ebensee

Die Tage davor war ich damit beschäftigt mich von Lavaredo zu Erholen. Ich wusste, dass ich nicht 100% Leistung bringen kann, aber ich wollte unbedingt mitlaufen.

Nach dem Startschuss bin ich ziemlich schnell losgelaufen, bis ich am Grünberg ein angenehmes Tempo eingenommenhabe, das ich bis zum Schluss halten konnte. Von dem vorigen Wochenende gelernt, konnte ich meine Verpflegung und Wasser viel geschickter einteilen. Meine Stöcke waren mir dank Lavaredo eine wertvolle Hilfe.

Am Ende bin ich - sehr zufrieden - mit einer Zeit von 7:30 Stunden mit einem Grinsen im Gesicht über die Ziellinie gelaufen.

Die 2 Läufe hintereinander haben mich sehr gefordert, aber es hat sich definitiv gelohnt.

Weil es in den Bergen so schön ist, bin ich mit meiner Schwester und ein paar Freunden beim Stoneman Dolomiti Hike gestartet. Ein tolles Erlebnis!"

Danke Zita für deine Zeilen! 
 

Richtig gelesen, da liebt jemand die Berge mit all seinen Facetten! Solche Bewerbe sind eine eigene Liga.

Die Bergläufergemeinschaft ist schwer zu erklären, ein Zusammenhalt abseits von Rivalität – ähnlich wie es Petra bei ihrer Panne erfahren durfte – so in etwa könnte man es beschreiben.

Am 6. August ist der Abschluss des Traunviertler Laufcups, dem schon so manch einer entgegenfiebert. Vielleicht startet der ein oder andere noch bei einem Triathlon, die Zeit hat uns gelernt die Dinge manchmal auch spontan zu entschließen. 

 

Wer sich die Benefits eines Gruppentrainings nicht entgehen lassen möchte ist herzlich eingeladen jeden Montag mit uns zu trainieren. Spezielle Wünsche zu Trainingsreizen bitte vorab per E-Mail an union.laufgruppevorchdorf@gmail.com – so ist garantiert, dass der/die richtige TrainingspartnerIn vor Ort ist und auch ausreichend Zeit mitbringt.


Fotos / Text: Union Laufgruppe 

 

    

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